§ 42g - Öffentliche Zurverfügungstellung für Unterricht und Lehre

(1) Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen dürfen für Zwecke des Unterrichts beziehungsweise der Lehre veröffentlichte Werke zur Veranschaulichung im Unterricht für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern beziehungsweise Lehrveranstaltungsteilnehmern vervielfältigen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist.

(2) Abs. 1 gilt nicht für Werke, die ihrer Beschaffenheit und Bezeichnung nach zum Schul- oder Unterrichtsgebrauch bestimmt sind. Für Filmwerke gilt Abs. 1, wenn seit der Erstaufführung des Filmwerkes entweder im Inland oder in deutscher Sprache oder in einer Sprache einer in Österreich anerkannten Volksgruppe mindestens zwei Jahre vergangen sind.

(3) Für die Vervielfältigung und die öffentliche Zurverfügungstellung nach Abs. 1 steht dem Urheber ein Anspruch auf angemessene Vergütung zu. Solche Ansprüche können nur von Verwertungsgesellschaften geltend gemacht werden.
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Kommentare

Von: SabrinaE
◷ 24 Januar
(vor 4 Wochen)

Diese Regelung kann nur positiv gesehen werden, da sie es der Lehre so erleichtert wird Praxisbeispiele oder Hilfestellungen weiterzugeben und so eine vielseitige Ausbildung zu ermöglichen. Wäre eine solche freie Werknutzung nicht der Fall, würde die Lehre wohl sehr einschränken und in ihrer Arbeit behindern. Weiters ist zu beachten, dass Angehörige einer Bildungseinrichtung, Universität oder Schule meist informierte und gebildete Menschen sind, welche mit den jeweiligen Werken im Durchschnitt umgehen zu wissen.

Von: vera1303
◷ 24 Januar
(vor 4 Wochen)

Durch diese Regelung wurde das urheberrechtliche Problem mit den E-Learning Plattformen gelöst. Diese Bestimmungen sind gerade für uns Studenten sehr praxisnah, da somit Lehrinhalte zur Verfügung gestellt werden können die leicht zugänglich sind.

Von: peanut
◷ 26 November
(vor 3 Monaten)

Ich finde gerade an Universitäten, oder Schulen sollten auch Werke, die für den Schul- oder Unterrichtsgebrauch gedacht sind den Schüler/innen, Studierenden oder Lehrgangsteilnehmer/innen zur Verfügung gestellt werden dürfen. Bildung sollte kostenlos für alle sein. Zumindest jedoch sollte es Dozenten der Universitäten möglich sein ihre Vorlesungen mit Abbildungen, Textausschnitten o.ä. zum Zwecke des besseren Verständnisses zu ergänzen. So jedoch werden oftmals Vorlesungsskripte nicht hochgeladen und zugänglich gemacht aus Angst vor möglichen Sanktionen und das, obwohl sogar oftmals Universitätslizenzen für einzelne Werke bestehen.

Von: duk9876543
◷ 18 Januar
(vor 1 Monat)

Ich bin auch der Meinung das Bildung für alle kostenlos sein sollte, jedoch müssen diejenigen die diese Informationen produzieren entsprechend entlohnt werden denn wir alle müssen von irgendwas leben und es darf für Menschen die ihr Leben der Bildung widmen keine Nachteile gegenüber anderen Berufen entstehen. Dafür müssen Systeme entwickelt werden und überregional verwaltet werden. Meines Erachtens muss dies eine übergeordnete Institution verwalten und sicher stellen das trotzdem nicht zu viel reguliert wird. Darüber hinaus sollte Bildung auch für alle zugänglich sein. In der heutigen global vernetzten Welt sollte es doch im Sinne der Menschheit sein Bildung überall verfügbar zu machen



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