§ 26 - Werknutzungsrechte.

Auf welche Art, mit welchen Mitteln und innerhalb welcher örtlichen und zeitlichen Grenzen das Werk von einem Werknutzungsberechtigten (§ 24 Abs. 1 Satz 2) benutzt werden darf, richtet sich nach dem mit dem Urheber abgeschlossenen Vertrag. Soweit hienach das Werknutzungsrecht reicht, hat sich auch der Urheber gleich einem Dritten, jedoch unbeschadet seines Rechtes, Verletzungen des Urheberrechtes gerichtlich zu verfolgen, der Benutzung des Werkes zu enthalten. Mit dem Erlöschen dieser Verpflichtung erlangt das Verwertungsrecht seine frühere Kraft.
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Änderungen

Von: Geistesblitz
◷ 24 Januar
(vor 4 Wochen)


§ 26 - Werknutzungsrechte.

(1) Auf welche Art, mit welchen Mitteln und innerhalb welcher örtlichen und zeitlichen Grenzen das Werk von einem Werknutzungsberechtigten (§ 24 Abs. 1 Satz 2) benutzt werden darf, richtet sich nach dem mit dem Urheber abgeschlossenen Vertrag. Soweit hienach das Werknutzungsrecht reicht, hat sich auch der Urheber gleich einem Dritten, jedoch unbeschadet seines Rechtes, Verletzungen des Urheberrechtes gerichtlich zu verfolgen, der Benutzung des Werkes zu enthalten. Mit dem Erlöschen dieser Verpflichtung erlangt das Verwertungsrecht seine frühere Kraft. Kraft.
(2) Wurde ein Werknutzungsrecht für einen längeren Zeitraum als zwanzig Jahre eingeräumt, steht sowohl dem Urheber als auch dem Werkbenutzungsberechtigten ein Kündigungsrecht nach Ablauf von zwanzig Jahren unter Einhaltung einer einjährigen Kündigungsfrist zum Ende eines jeden Kalenderjahres zu.
(3) Vereinbarungen, die zum Nachteil des Urhebers nach Absatz 2 getroffen wurden, sind unwirksam. Auf das Recht nach Abs 2 kann der Urheber nicht verzichten.

Von: LawHawk
◷ 24 Januar
(vor 4 Wochen)


§ 26 - Werknutzungsrechte.

(1) Auf welche Art, mit welchen Mitteln und innerhalb welcher örtlichen und zeitlichen Grenzen das Werk von einem Werknutzungsberechtigten (§ 24 Abs. 1 Satz 2) benutzt werden darf, richtet sich nach dem mit dem Urheber abgeschlossenen Vertrag. Soweit hienach das Werknutzungsrecht reicht, hat sich auch der Urheber gleich einem Dritten, jedoch unbeschadet seines Rechtes, Verletzungen des Urheberrechtes gerichtlich zu verfolgen, der Benutzung des Werkes zu enthalten. Mit dem Erlöschen dieser Verpflichtung erlangt das Verwertungsrecht seine frühere Kraft. Kraft.
(2) Sind bei der Einräumung von Nutzungsrechten die Verwertungsarten (§§ 14 – 18a) nicht ausdrücklich einzeln bezeichnet, so bestimmt sich nach dem von beiden Partnern zugrunde gelegten Vertragszweck welche Rechte übertragen werden. Im Zweifel werden nur jene Rechte übertragen, die zwingend zur Erreichung des Vertragszwecks erforderlich sind. Entsprechendes gilt für die Frage, ob ein Nutzungsrecht eingeräumt wird, ob es sich um ein einfaches oder ausschließliches Nutzungsrecht handelt und welchen Einschränkungen das Nutzungsrecht unterliegt.