§ 12 - Vermutung der Urheberschaft.

(1) Wer auf den Vervielfältigungsstücken eines erschienenen Werkes oder auf einem Urstück eines Werkes der bildenden Künste in der üblichen Weise als Urheber bezeichnet wird, gilt bis zum Beweis des Gegenteils als Urheber (§ 10, Absatz 1) des Werkes, wenn die Bezeichnung in der Angabe seines wahren Namens oder eines von ihm bekanntermaßen gebrauchten Decknamens oder - bei Werken der bildenden Künste - in einem solchen Künstlerzeichen besteht.

(2) Dasselbe gilt von dem, der bei einem öffentlichen Vortrag, einer öffentlichen Aufführung oder Vorführung, bei einer Rundfunksendung oder öffentlichen Zurverfügungstellung des Werkes auf die im Absatz 1 angegebene Art als Urheber bezeichnet wird, wenn nicht die im Absatz 1 aufgestellte Vermutung der Urheberschaft für einen anderen spricht.
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Kommentare

Von: duk_mgl
◷ 27 Januar
(vor 11 Monaten)

Der 2. Absatz ist sehr kompliziert formuliert. Der Sinn ist mMn nicht einfach zu erfassen. Ist damit eine Person gemeint, die ein Werk vorträgt? Die vielen Referenzen zu Absatz 1, machen es so kompliziert.



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